Was macht Reittherapie aus?
In der Reittherapie wird das Pferd zum besonderen Partner. Durch sein Wesen, seine Wärme, seine dem Menschen zugewandte Art und seinen spiegelnden Charakter wirkt es auf eine Weise, die Menschen ganzheitlich erreicht.
Die rhythmischen, dreidimensionalen Bewegungen in den verschiedenen Gangarten setzen wertvolle Impulse:
- Schritt: beruhigend, ausgleichend
- Trab: aktivierend, fördert Körperspannung
Diese Reize unterstützen u. a. Wahrnehmung, Gleichgewicht, Balance und Koordination. Gleichzeitig kann die Begegnung mit dem Pferd Motivation und Aktivität steigern, Fürsorge wecken und Vertrauen, Selbstvertrauen sowie Selbstbild fördern.
Wir bieten selbst keine Reittherapie an.
Als Verein unterstützen wir jedoch Reittherapeut*innen und entsprechende Einrichtungen – etwa durch:
- die Versorgung und Ausbildung geeigneter Pferde
- die Bereitstellung von Umfeld und Materialien
- organisatorische Hilfe
- die Vermittlung an qualifizierte Fachstellen
So können in einer fachgerecht geleiteten Reittherapie die oben genannten Wirkungen gezielt genutzt werden.
Hinweis:
Für therapeutische Angebote vermitteln wir gern an unsere kooperierenden erfahrenen Reittherapeut*innen.
Warum wir die Reittherapie unterstützen?
Beeinträchtigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die keine staatliche Förderung erhalten, sollen dennoch die Möglichkeit zur Teilnahme an der Reittherapie bekommen. Da diese Therapieform keine Kassenleistung ist, unterstützen wir sie gezielt, um betroffenen Menschen den Zugang zu ermöglichen.
Unsere Therapiepferde
Caprice
Rasse: Pinto
2002
Lucas
Rasse: Deutsches Sportpferd
2007
Joshi
Rasse: Friese
2012
Aris
Rasse: Tinkermix
2019
Monty
Rasse: Tinkermix
2019